Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft

Bild Video webDer Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) veröffentlichte im Mai das Umweltgutachten „Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa“. Frau Prof. Vera Susanne Rotter stellt dazu das Kapitel „Kreislaufwirtschaft: Von der Rhetorik zur Praxis“ vor.

Ihrer Meinung nach sollten Stoffströme verringert und konsequente Produktpolitik implementiert werden, damit mehr Rohstoffe im Kreislauf geführt werden können. Sie betont, dass der Weg von einer Abfallhierarchie hin zu einer Hierarchie der Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt werden muss.1

Der Umgang mit Themen der Nachhaltigkeit ist bei RUCH NOVAPLAST im Prozess „Strategie/Compliance“ verankert und obliegt damit direkt der Geschäftsführung.

Roland Zeifang bezieht im Folgenden Statement eine klare Position:

„Es gibt gut funktionierende Rohstoff-Kreisläufe in der Kunststoff-Industrie. Sie ermöglichen neue und vor allem ökologisch sinnvolle Rohmaterialien. Wir hoffen, dass sich vor allem die Politik diese Beispiele gut angeschaut hat und sich die gesetzgeberische Arbeit in die richtige Richtung bewegt. Es ist notwendig, dass es sich wirtschaftlich für ein Unternehmen lohnt, „Kunststoff-Abfall“ einem geschlossenen Kreislauf zuzuführen bzw. dass das Kreieren von sinnvollen Wertstoff-Kreisläufen belohnt wird. Insgesamt, so glaube ich, sind wir dann am Ziel, wenn „Kunststoff-Abfall“ für die Bürger/innen nicht mehr als „Abfall“, sondern als wertvolle Basis angesehen wird. Schließlich ist es ein Rohstoff für neu entstehendes Material, das auch in Zukunft wieder gute Funktionen leisten kann.“

 

1= Quelle: https://newsroom.kunststoffverpackungen.de/