Kunststoffverpackungs-Industrie macht sich stark für Initiative Null-Granulatverlust

160621 Logo NGV RZDie IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen macht sich anlässlich des Oceans Day am 8. Juni wiederholt für die Initiative Null-Granulatverlust stark. Diese zielt darauf ab, den Verlust von Kunststoffgranulaten in die Umwelt zu verhindern. Über 70 Unternehmen der Kunststoffverpackungsindustrie beteiligen sich bereits, darunter auch RUCH NOVAPLAST.

 

DSC06995 DxO kleinAchtlos in die Umwelt entsorgte Verpackungen aus Kunststoff prägen aktuell die Wahrnehmung von Kunststoffverpackungen. Die Hersteller haben jedoch nur begrenzte Möglichkeiten, direkt Einfluss zu nehmen auf den Schutz der Gewässer, wollen diese aber umso engagierter nutzen. „Nur ein geringer Teil der Kunststoffabfälle in den Weltmeeren besteht aus Granulaten“, erläutert IK-Geschäftsführerin Dr. Isabell Schmidt. „Doch auch sie werden in Flüssen, an Stränden und im Meer gefunden. Ein Zustand, den die Kunststoff erzeugende und verarbeitende Industrie gemeinsam mit ihren Logistikdienstleistern aktiv eindämmt.“

Maßnahmen zum Schutz der Gewässer zeigen Wirkung

Am Produktionsstandort Oberkirch nahm RUCH NOVAPLAST erfolgreich alle nötigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen vor, um das Verschütten von Granulat zu vermeiden und sicherzustellen, dass einmal verschüttetes Granulat nicht in die Umwelt gelangt. „Die wichtigste Maßnahme war und ist die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter. Sie sind angewiesen, mit Granulat achtsam umzugehen und verschüttetes Granulat schnellstens und fachgerecht zu entsorgen“, beteuert Heiko Vogel, der die Initiative bei RUCH NOVAPLAST betreut.

Zudem brachte das Unternehmen Auffangnetze an kritischen Stellen an, installierte Siebeinsätze in Regenwasserabläufen, investierte in leistungsfähige Kehrmaschinen und lässt regelmäßig Böden und Maschinen absaugen.